Abläufe analysieren und optimieren
Der Gesetzgeber beschreibt wörtlich in § 91 Absatz 2 des Aktiengesetzes eine neue Vorschrift, nach der der Vorstand verpflichtet ist, geeignete Maßnahmen zu treffen, um "den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen" früh zu erkennen. Insbesondere muss er ein Überwachungs- und ein Risiko-Management-System einrichten und durch eine Abschlussuntersuchung prüfen. Im Klartext: Sicherheit, auch IT-Sicherheit ist Chefsache.
Klar, dass so eine Anforderung zunächst Aufwand darstellt. Die Hard- und Software muss inventarisiert und interne Prozesse beschrieben und mit den Vorgaben abgeglichen werden. Doch die Beschäftigung mit der IT, nicht nur im Hinblick auf die Technik, enthält auch Chancen. Collax kennt die Situation, in der solche Unternehmen zu Beginn der Analysen sind. Alles wird in Frage gestellt, oft findet zum ersten Mal eine umfassende Bewertung der Arbeitsabläufe in der IT statt.
Durch die Konzentration auf ein Serversystem als zentrale Kommunikationsdrehscheibe – oft übernimmt der CBS allein alle Infrastrukturdienste – ist der Ansatzpunkt klar. Weil sich die Lösungsplattform flexibel an die Bedürfnisse eines typischen mittelständischen Unternehmens anpassen lässt, wurden die Prozesse in der Regel vorher betrachtet und die Dienste des Servers darauf ausgerichtet. Für spätere Prüfungen wäre zumindest damit vorgesorgt, auch wenn spätere Optimierungen notwendig sein sollten.
Eine solche Analyse wird mittlerweile auch angestoßen, wenn sich eine Firma nach den Richtlinien von 'Basel II' orientieren will. 1999 eröffnete der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht die Diskussion um die Neugestaltung der Eigenkapitalvorschriften der Kreditinstitute. Ziel von Basel II ist es, die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu erhöhen. Dazu sollen die Risiken im Kreditgeschäft besser erfasst und die Eigenkapitalvorsorge der Kreditinstitute risikogerechter ausgestaltet werden.
Im Kern bedeutet das, dass Kreditinstitute umso mehr Eigenkapital vorhalten sollen, je höher das Risiko des Kreditnehmers ist, an den sie einen Kredit vergeben. Diese Risiken beeinflusst der Schutz der IT-Umgebung des Kunden maßgeblich. Backup-Prozeduren, Desaster-Recovery Pläne, Hochverfügbarkeit – alle Bereiche, die das reibungslose Funktionieren einer Firma trotz widriger, äußerer Einflüsse garantieren, sind relevant.
Der Collax Business Server trägt dieser Forderung Rechnung, indem er sich zunächst um die Sicherheit kümmert. Das betrifft die Abwehr von Viren und Trojanern ebenso wie Webseiten mit bösartigem Code. Die Firewall geht gegen Angriffe aus dem Internet vor, kann aber auch die Zugriffe von innen nach außen reglementieren. Das ist wichtig, falls sich doch Schadsoftware in das Netzwerk einschleichen sollte.
Die Beschränkung auf absolut benötigte Dienste sorgt für eine kleine Angriffsfläche, die noch dazu die Gefahr von Schwachstellen im Programmcode auf ein Minimum reduziert. Dadurch, dass der CBS als zentrale Speicherinstanz für die Mitarbeiter fungiert und auch E-Mail und Faxe beherbergt, ist eine Sicherung aller relevanten Daten relativ einfach umzusetzen.