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Energie sparen mit Open-Source-Software
12.12.2007
Autor: Kurt Garloff

Tools zur Codeoptimierung

Zahlreiche Werkzeuge helfen bei der Code-Optimierung . So erledigt der Compiler zwar viele Dinge automatisch, aber es gibt auch eine Reihe von Analyse-Tools für das Profiling. Unter Linux sind das Programme wie "oprofile", "valgrind", "gprof"und "gcov". Mit "powertop" lassen sich unnötige Weckvorgänge aufdecken. Die Tools können allerdings nicht die Programmarchitektur verbessern oder den Entwickler über die Existenz von Standardbibliotheken aufklären. Dazu muss der Entwickler sorgfältig recherchieren, wozu aber allzu häufig die Disziplin oder die Zeit fehlen.



Deshalb wird effektiver und zuverlässiger programmiert, wenn viele Augen die Architektur und die Implementierung prüfen. Am stärksten ausgeprägt ist das Prinzip des Reviews in der Open Source Community, denn hier gehen Ideen und Code über eine öffentliche Mailing-Liste, bevor sie Teil eines Projekts werden. Und häufig genug wird hinterfragt, warum denn das Rad neu erfunden wird, statt bewährte und effiziente Routinen aus einer Bibliothek zu benutzen. Das Gute ist bei Open Source ja, dass dies ohne lizenzrechtliche Probleme möglich ist. Entwicklungsteams, die nicht das Privileg haben, an Open-Source-Projekten zu arbeiten, sollten intern viel diskutieren, Ideen und Code immer wieder untersuchen und so eine kleine interne Community schaffen, die ähnlich wie Open Source funktioniert. Das führt nicht nur zu besserer Qualität, sondern auch zu mehr Energieeffizienz. (kk/fkl)

Dieser Beitrag stammt im Original von der Computerwoche. Weitere Inhalte zum Thema Virtualisierung, Green-IT und Server im IDG-Netzwerk finden Sie hinter den folgenden Links:


Green-IT-Knowledgecenter der Computerwoche
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Virtualisierungs-Special von Central-IT


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