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Die sieben wichtigsten Trends im Softwaremarkt
19.11.2007

Billige Entwicklungsstandorte in Verbindung mit modularen Architekturen

Service-orientierte Architekturen (SOA) und modulare Anwendungen, die auf dem SOA-Prinzip basieren, wirken sich in Kombination mit der Verfügbarkeit billiger Arbeitskräfte etwa in China und Indien aus: Alternative Quellen für neue Business-Software-Komponenten öffnen sich. Beispielweise müssen sich Organisationen nicht für komplexe Finanz- oder HR-Anwendungen an einen Offshore-Provider wenden, sie können kleine Add-on-Module zu konkurrenzfähigen Preisen kaufen.



Drittanbieter schalten sich ins Geschäft mit der Wartung ein
Bislang waren Wartungsservices ein Quasimonopol für Softwareanbieter. Sie hatten die alleinigen Rechte am Sourcecode für die kritischen Komponenten des Systems. Damit war es für die Kunden unmöglich, Dervices und Support auf einem offenen, von Konkurrenz bestimmten Markt zu beziehen. Wartungsgebühren waren nicht verhandelbar. Inzwischen etabliert sich aber ein von Drittanbietern aufgezogener Markt für alternative Maintenance Services.

Diese Anbieter können keine neue Funktionalität offerieren, und sie haben auch nicht den generellen Zugang zum Sourcecode. Aber sie können eingeführte Softwareversionen pflegen und Updates vornehmen, die auf rechtlichen und regulatorischen Veränderungen beruhen. Sie nehmen dafür gewöhnlich die Hälfte des Preises, den die großen Softwareanbieter veranschlagen.



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