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Die sieben wichtigsten Trends im Softwaremarkt
19.11.2007

Geschäftsprozess-Outsourcing wird wichtiger

Der weltweite Markt für Business Process Outsourcing (BPO) bleibt laut Gartner das am schnellsten wachsende IT-Servicesegment. Voraussichtlich wächst das Gesamtvolumen von 144 Milliarden Dollar im Jahr 2006 auf 235 Milliarden in 2011. Auf die Softwarebranche wirkt sich das aus: Viele große BPO-Anbieter nutzen nur zum Teil oder gar nicht die gängigen kommerziellen Business-Anwendungen und nehmen damit der Softwarebranche einen Teil ihrer Marktchancen. Die Dienstleister, die sich auf die großen Softwarehäuser verlassen, entwickeln seine solche Marktmacht, dass sie wahrscheinlich bessere Vertragsbedingungen herausschlagen als gewöhnliche Kunden.



Wachsendes Interesse an Software as a Service
Gartner prophezeit, dass 2011 zirka ein Viertel der gesamten neu angeschafften Business-Software über das SaaS-Modell ausgeliefert wird. Software as a Service sieht vor, dass Anwendungen vom Kunden als bezahlter Service genutzt und nicht vor Ort installiert werden. Sie werden von einem entfernten Server des Anbieters nach Bedarf gegen eine Abogebühr geladen.

Das hat Auswirkungen auf das Verhältnis von Anbieter und Kunde sowie auf die Gewinnmargen: Viele der "Lock-in-Kosten", die sich beim lokalen Softwarebetrieb ergeben, entfallen mit dem On-Demand-Modell. Beispielsweise sinkt der Aufwand für die Anpassung. Implementierung und Upgrading sind komplett dem Anbieter überlassen und mit der monatlichen Gebühr abgegolten. Gartner räumt ein, dass es weder einfach noch billig sei, seinen SaaS-Anbieter zu wechseln - allerdings auch nicht unmöglich. Raum für Verhandlungen und eine Verbesserung der Vertragskonditionen werde es auch mit diesem Modell geben.



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