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Systematische Klassifizierung erhöht Datensicherheit
11.02.2008
Autor: Andreas Schaffry
Systematische Klassifizierung erhöht Datensicherheit
Unternehmen und Behörden gehen häufig nachlässig mit sensiblen Daten und Informationen um und haben erhebliche Lücken bei der Informationssicherheit. Immer wieder kommt es deshalb zu Datenverlusten oder Datendiebstahl.

In einem aktuellen Sicherheitsbericht zeigt der internationale Verband Information Security Forum (ISF) Maßnahmen auf, die helfen Datenverluste zu vermeiden. So müssen Daten und Informationen systematisch klassifiziert, Standards für die Vertraulichkeit der Daten geschaffen werden. Hinzu kommen integrierte Sicherheits-Technologien sowie Notfallpläne für den Ernstfall.


 

Behörden und Unternehmen müssen mehr für die Datensicherheit tun. Das liegt spätestens seit den international bekannt gewordenen gravierenden Datenverlusten in Großbritannien auf der Hand.

Das Risiko, dass Daten verloren gehen ist hoch, wenn diese drahtlos, etwa über WLAN, übertragen werden. Zudem fehlt es oft an wirksamen Kontrollen.
Das Risiko, dass Daten verloren gehen ist hoch, wenn diese drahtlos, etwa über WLAN, übertragen werden. Zudem fehlt es oft an wirksamen Kontrollen.


So verschwanden bei einem für die britischen Behörden arbeitenden Privatunternehmen in den USA die Datenträger mit Namen, Adressen und Telefonnummern von mehr als drei Millionen Fahrschülern spurlos. Der staatlichen Gesundheitsbehörde (NHS) wiederum kam eine CD mit vertraulichen Angaben zu über 160.000 kranken Kindern abhanden.


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