Wie sollten Security-Verantwortliche auf diese Veränderungen reagieren?
Niemand sollte sich veranlasst sehen, den Desktop-Virenschutz abzubauen, das wäre eine Überreaktion. Allerdings sollten sich die Verantwortlichen vor Augen führen, dass Viren heutzutage extrem schnell und vor allem durch E-Mail verbreitet werden, stark mutationsfähig sind und sich die verzögerten Reaktionszeiten herkömmlicher Antiviruslösungen zu Nutze machen.
Zudem haben sich die Verbreitungsmethoden der Viren geändert, was ein grundlegendes Umdenken in der Malware-Bekämpfung erfordert. Daher stellt sich dem Verantwortlichen in erster Linie die Frage, ob er die Lücke zwischen Antivirus- und Antispamlösung geschlossen hat und so seinen Anwendern einen „Rundum-Schutz“ bietet. Dieser sollte sowohl die klassischen, angehängten Standardviren als auch neue, konvergente Bedrohungen abdecken. Und das in möglichst kurzer Zeit, idealtypisch parallel zur Feststellung einer neuen Bedrohung. (openPR/shu)