Regierungen als Datensammler - Bevölkerung unter Generalverdacht
Weltweit registrieren die Autoren des Reports für das vergangene Jahr ein gestiegenes Bedürfnis von Regierungen, Einwanderung und Bewegungen über die Landesgrenzen hinweg zu kontrollieren. Ziemlich schnell seien viele Staaten dazu übergegangen, ohne Rücksicht auf die Privatsphäre ihrer Bürger immer mehr Daten über sie zu sammeln. Die Aufzeichnungen über Ortswechsel, Geldtransaktionen und Telekommunikation gingen so weit, dass in den Augen vieler Regierungen offenbar alle unter Generalverdacht stünden. Weltweit agierende IT-Konzerne heizten diese Entwicklungen zusätzlich an, um von Überwachungstechnologien zu profitieren.
Veröffentlicht hat die Untersuchung "The 2007 International Privacy Ranking" die Menschenrechtsorganisation Privacy International mit Sitz in London. Das Ranking basiert auf einer 2007 veröffentlichten, 1.100-seitigen Untersuchung, in die Arbeiten von mehr als 200 Experten eingeflossen sind. Die Spanne der Beteiligten reicht von unabhängigen Wissenschaftlern bis hin zu Datenschutzbeauftragten aus verschiedenen Ländern. Untersucht wurden 47 Staaten, darunter alle EU-Länder. Den Vorjahresreport (2006) finden Sie hier.
Dieser Beitrag stammt im Original von CIO.de. weitere Artikel zum Thema Datenschutz finden Sie hinter den folgenden Links:
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