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Handy-Viren und Co. – das verdrängte Sicherheitsrisiko
10.09.2007
Autor: JÜRGEN HILL
Handy-Viren und Co. – das verdrängte Sicherheitsrisiko
Moderne Handys mit Betriebssystemen wie Windows Mobile, Symbian OS, PalmOS oder BlackBerry entwickeln sich immer mehr zu IP-fähigen Kleinst-PCs - und werden damit interessant für Betrüger und Viren-Schreiber.

Mobile Endgeräte werden mit zunehmender Intelligenz auch für fiese Zeitgenossen immer attraktiver und zum Angriffsziel. Der Trend verstärkt sich in dem Maße, wie die modernen Mobiltelefone dank ihrer IP-Unterstützung und Anwendungen wie Browser, E-Mail, Instant Messenger, Skype, Google etc. zum Frontend für Internet-Nutzer werden.


 

Moderne Handys werden immer mehr zum Computer, wie Nokia mit seiner Werbung für das Modell N95 propagiert. Damit steigt die Anfälligkeit für Viren und anderes digitales Ungeziefer. (Quelle: Nokia)
Moderne Handys werden immer mehr zum Computer, wie Nokia mit seiner Werbung für das Modell N95 propagiert. Damit steigt die Anfälligkeit für Viren und anderes digitales Ungeziefer. (Quelle: Nokia)

Eine Virenattacke ist dabei noch die harmloseste Möglichkeit. Mit der steigenden Attraktivität als Bezahlungsmittel, etwa für den öffentlichen Nahverkehr, oder für Premium-Dienste wie Klingeltöne oder Music-Downloads, locken die Devices auch verstärkt Betrüger an. Nachdem ihnen im Festnetz per Gesetz und durch die Bundesnetzagentur das Geschäft mit den 0190-Dialern verbaut wurde, locken die teueren Mehrwertdienste-Nummern der Mobilfunker als neue Einnahmequelle, in dem die Opfer etwa per SMS zu kostenpflichtigen Diensten gelockt werden. Oder der Benutzer wird per SMiShingPhishing via SMS – zu gefälschten Seiten oder Diensten gelockt.




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