Prince2 setzt sich als bevorzugte Projekt-Management-Methode immer mehr durch. Doch was genau ist Prince2 eigentlich und wo liegen die Vorteile?
Die Zertifizierung nach Prince2 untersteht der APMG.
Bei Prince2 handelt es sich um eine Methode für das effiziente Management von Projekten. Prince2, oder genauer "Projects in Controlled Environments" ist Eigentum der britischen Regierung. Die erste Version erschien schon 1996, die neueste am 16.Juni diesen Jahres.
Die Zertifizierung und Ausbildung wird von APMG Ltd. betreut, die global das Ausbildungs- und Zertifizierungsgeschäft aller OCG-Methoden, zu denen neben Prince2 unter anderem auch Itil zählt, betreibt. Wer in diesen Bereichen ausbilden möchte, muss sich bei der APMG akkreditieren lassen und ist erst dann als akkreditierte Trainingsorganisation (ATO) berechtigt, Schulungen und Zertifizierungen vorzunehmen. Die eigentliche Ausbildung in Prince2 ist danach in zwei Teile gegliedert: Dem "Foundation"-Teil, welcher einen Überblick über die Methode von Prince2 bietet und dem "Practitioner", der die praktische Anwendung thematisiert.
Man darf sich hierbei unter Prince2 keinen "Body of Knowledge" (BoK), als Ansammlung von "good practices" vorstellen. Prince2 ist vielmehr eine Methode, die von Projekt-Start bis Projekt-Ende genau festlegt, was zu tun ist und sich dabei nicht auf rein theoretisch-abstrakte Modelle stützt, sondern auf in der Praxis bewährte Verfahren.
Das Projekt-Management und die Herstellung von „Produkten“ werden bei dieser Methode strikt getrennt. So wird nicht vorgegeben, was genau produziert wird, sondern vielmehr was, von wem und zu welchem Zeitpunkt. Dadurch ist gewährleistet, dass sie mit jeder Produktherstellungsmethode harmonisch zusammenarbeitet.
Durch Prince2 wird somit eine wichtige Lücke im Projekt-Management geschlossen, da die Methode die Frage beantwortet, wie Projekte am besten gemanagt, gesichert und gelenkt werden sollten.