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Workstations verwalten mit Intel vPro
30.09.2008
Autor: Bernhard Haluschak

Ausblick

Mit der Conroe-CPU und dem Q965-Chipsatz führt Intel ab September 2006 die erste Version von vPro für Business-Desktop-PCs ein. Nächstes Jahr sollen dann die Business-Notebooks folgen, bei denen vor allem der Managementzugriff über das WLAN noch Sicherheitsfragen aufwirft.



Mit vPro gibt Intel der Business-Desktop-Plattform einen zusätzlichen Mehrwert, da vor allem das Management bei entsprechendem System-Support wesentlich vereinfacht wurde. Die Kombination aus IAMT, Virtualisierungstechnologie, erweiterten Hardware-Features zur Energieeinsparung und Kühlung des Systems sowie das Intel Stable-Image-Platform-Programm hat Intel auf die Anforderungen an Business-PCs zugeschnitten. Allerdings nutzt Intel dafür einen proprietären „hauseigenen“ Standard.

Auch AMD plant mit den Projekten „Trinity“ und „Raidem“ ein ähnliches Plattformkonzept. Allerdings will AMD auf die Alert-Standards-Forum-Spezifikationen (ASF 2.0) von Distributed Management Task Force (DMTF) setzen. HP, Dell und der Software-Provider Altiris haben sich bereits für diesen Standard ausgesprochen.



Für zukünftige vPro-Desktop-PCs möchte Intel die Virtualisierungsfunktionen der CPUs erweitern und zusätzlich die I/O-Schnittstellen virtualisieren. Mit dieser VT-d-Technologie soll die Zuverlässigkeit und Performance von Datenströmen in einer virtualisierten Umgebung verbessert werden. Weitere Sicherheits-Funktionen wie LaGrande und Trusted Platform Module sollen in der nächsten Spezifikation von vPro folgen. (hal)

Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag "vPro 2008: Komfortable Verwaltung von Business-PCs und -Notebooks" unserer Schwesterpublikation Tecchannel.


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