Sicherheit
Gut konfigurierte Systeme sind eine wesentliche Voraussetzung für Sicherheit im Netzwerk. Indem Intel AMT den Zugriff auf aktuelle Systeminformationen beschleunigt und die Möglichkeiten zur Fernwartung erweitert, leistet sie einen wichtigen Sicherheitsbeitrag. Sicherheitsrichtlinien lassen sich so schneller und effektiver durchsetzen.
Intel-AMT-Sicherheit: Im Falle einer sicherheitsrelevanten Lücke kann per Managementkonsole das System ein entsprechendes Software-Update beziehungsweise Virenschutz per Remote erhalten. (Quelle: Intel)
Konkret legt Intel AMT zum Beispiel im Falle einer DoS-Attacke das System, von dem der Angriff ausgeht, schnell „lahm“ und hilft bei der anschließenden Reparatur. Ist nämlich der Übeltäter identifiziert, kann der Administrator unter Umgehung des Betriebssystems den PC vom Netz nehmen und einen sofortigen Reboot veranlassen, bei dem die Soll-Konfiguration wieder hergestellt wird. Anschließend lässt sich der Rechner wieder mit dem Netzwerk verbinden, und der Benutzer ist rasch in der Lage, seinen PC wieder zu nutzen.
Fazit
Viele Tasks, die in der Vergangenheit zwingend einen oder gar mehrere Besuche vor Ort erforderten, lassen sich durch Intel AMT von der Konsole aus erledigen. Das bedeutet einen erheblichen Effizienzgewinn. Voraussetzung dafür ist allerdings der Einsatz einer Systemmanagement-Lösung, die über die externe Schnittstelle die Informationen im Chip auswerten kann.
Mittels Intel AMT sind in einem klar definierten Bereich des Chip Systeminformationen gespeichert, die weder vom Benutzer noch vom Betriebssystem überschrieben werden können. Somit sorgt der Out-of-Band-Zugriff auf Informationen für mehr Konsistenz beim Inventarisieren. Aufgaben, bei denen der Administrator auf die korrekten Informationen über den Zustand und die Ausstattung der Rechner angewiesen ist – wie Lizenz-Monitoring, Software-Verteilung und Betriebssystem- oder Anwendungsreparatur – sollen mittels Intel AMT zukünftig leichter von der Hand gehen, weil eine viel sicherere Basis vorliegt. (hal)
Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag "Grundlagen: Intel Active Management Technology" unserer Schwesterpublikation Tecchannel.