Architektur
Intel AMT ist seit diesem Sommer erstmals auf dem Chipset Intel 945G in Kombination mit der Netzwerkkarte Intel 82573E der „Lyndon“-Desktop-PC-Plattform implementiert. Auch für die in 2006 erwartete Plattform „Averill“ ist sie vorgesehen und dann erstmals für den Nachfolger der aktuellen mobilen Centrino-Plattform „Sonoma“ mit dem Codenamen „Napa“.
Intel-AMT-Architektur: Das Diagramm verdeutlicht die Beziehungen zwischen einer Intel-AMT-Host-Plattform und den dazugehörigen Systemkomponenten. (Quelle: Intel)
Ein Teil des nicht flüchtigen Flash-Speichers im Chipsatz sammelt bei jedem Bootvorgang über eine interne Schnittstelle, das so genannte Sensor-Effector Interface (SEI), Grundinformationen unter anderem zu Prozessortyp, Speichertyp und BIOS-Einstellungen. Das bedeutet, dass bei einer Abfrage der Systeminformationen durch eine Management-Software über das Netzwerk immer der Status nach dem letzten erfolgreichen Booten des Systems zur Verfügung steht.
Komplex: Das Schaubild verdeutlicht, wie Intels Active-Management-Technologie konzeptionell in ein System integriert ist und welche Funktionen es unterstützt. (Quelle: Intel)
Der Kommunikation zwischen Rechner und Systemmanagement-Lösung dient eine definierte Schnittstelle auf der Netzwerkkarte, das External Operations Interface (EOI). Auf diese Schnittstelle haben nur von Intel autorisierte Anwendungen Zugriff, nicht aber das Betriebssystem des Rechners selbst und auch keine unautorisierte Systemmanagement- oder Remote-Control-Software. Die Schnittstelle verwendet die Web Services Description Language (WSDL) für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Generell stehen die Schnittstellen als Webservices zur Verfügung, auf die über Simple Object Access Protocol/Extensible Markup Language (SOAP/XML) mittels unterstützter Protokolle wie dem Hypertext Transfer Protocol (HTTP) zugegriffen werden kann.