Mit der Active Management Technology (AMT) hat Intel eine zuverlässige Basis für die sichere Verwaltung und Steuerung von Servern, PCs und Notebooks direkt in den Chip integriert.
Hochverfügbarkeit und Sicherheit sind nicht nur im Rechenzentrum ein allgegenwärtiges Thema. Auch die Workstations und mobilen Rechner müssen jederzeit einsatzbereit sein, um die Produktivität der Mitarbeiter nicht zu stören. Mit der Active Management Technology will Intel den IT-Administrator dabei unterstützen, dieses Ziel auf Servern und PCs gleichermaßen zu erreichen. Die Technologie ist direkt in der Hardware integriert und bietet zentrale Überwachungs- und Managementmöglichkeiten per Remote-Zugriff.
Bisher spielte sich das rein auf Applikationsebene ab. Voraussetzung für die Inventarisierung und Fernwartung der Rechner war stets ein funktionierendes Betriebssystem, auf dem der Agent der Systemmanagement-Lösung als Anwendung installiert wurde.
Mit der Active Management Technology überspringt Intel nun zwei Ebenen, indem Systemmanagement-Fähigkeiten bereits auf dem Chip integriert sind. Über eine von Intel an einige dedizierte Software-Lösungen freigegebene Schnittstelle lassen sich ohne Agenten entscheidende Informationen über den Rechner auch dann auslesen, wenn er abgeschaltet ist oder das Betriebssystem nicht funktioniert.
Grundlagen des Remote-Managements
Um das reibungslose Funktionieren der Systeme im Netzwerk zu gewährleisten, kommt es auf drei Schritte an: die Erkennung der vorhandenen Hard- und Software, die Wiederherstellung der Systeme im Falle eines Fehlers und der Schutz der Systeme vor Gefahren, die insbesondere im Internet lauern. Dieser Dreiklang aus Inventarisierung, Fernwartung und Security-Management muss jederzeit harmonisch sein - egal in welchem Zustand sich das einzelne System aktuell befindet.
Die mittlerweile ausgereiften Tools für diese Aufgaben des IT-Managements litten bis vor kurzem jedoch an einem entscheidenden Mangel: Damit die Management-Tasks ausgeführt werden konnten, musste auf den aus der Ferne zu administrierenden Systemen ein funktionstüchtiges Betriebssystem installiert sein und tatsächlich laufen, weil sonst der Agent nicht arbeiten konnte.
Nichts geht mehr: Bei einem Systemabsturz kann der Systemadministrator per Intel AMT jederzeit auf den „defekten“ Rechner zugreifen und gegebenenfalls neu booten oder Diagnose-Routinen aufrufen. (Quelle: Intel)
Schwierigkeiten unterhalb dieser Schranke ließen sich nur durch Besuche vor Ort und die komplette Festplattenformatierung und Neuinstallation beheben. Darüber hinaus konnte nicht immer zweifelsfrei festgestellt werden, welche Systeme tatsächlich gerade im Netzwerk im Betrieb sind. Hatte man darüber hinaus ein System identifiziert, dessen Betriebssystem nicht funktionierte und es mittels Re-Imaging wieder zum Laufen gebracht, ließ es sich danach nicht ohne weiteres im Netzwerk korrekt zuordnen, weil der für das System vorgesehene User offiziell noch mit der alten Maschine verknüpft war.