Installation unter CentOS
Wie auf rpm-basierten Systemen üblich, spielen Sie das zuvor geladene Software-Paket mit "rpm -ivh axigen-***.rpm" ein. Dieser Schritt führt bei uns zunächst zu einer Fehlermeldung. Die Software verweigert auf Grund einer ungelösten Abhängigkeit die Installation. Es handelt sich hierbei um die Datei "compat-libstdc++-33-3.2.3-61.3.i386.rpm". Diese findet sich entweder auf den Installations-CDs von CentOS oder Sie können diese via http://rpm.pbone.net finden, herunterladen und einspielen.
Danach konfigurieren Sie das Programm: Wechseln Sie in das Verzeichnis "/opt/axigen/bin/", und führen Sie das Kommando
./axigen-cfg-wizard
aus. Der Axigen-Wizard nimmt Sie bei der Grundkonfiguration an die Hand und erfragt zunächst das gewünschte Passwort für den Axigen-Admin. Schritt zwei ist dann die Angabe einer primären Domäne und die Vergabe eines Postmaster-Passworts. Im nächsten Fenster haben Sie die Möglichkeit, Aliase anzulegen. Sie können alle Mails für den Benutzer root an die Postmaster-Adresse weiterleiten lassen.
Auf Wunsch fügen Sie die Aliase "localhost" und "localhost.localdomain" zu Ihrer primären Domäne hinzu. Im vierten Schritt bestimmen Sie, wer auf die Web-Admin-Schnittstelle Zugriff haben, auf welchen Port diese reagieren und über welche IP-Adresse diese erreichbar sein soll. Im Anschluss daran legen Sie analog die SMTP-Schnittstellen fest.
Dieser Schritt führt in den Standard-Einstellungen allerdings zu einem Fehler. Die Software meldet, dass es bereits einen Dienst gibt, der mit der Adresse 0.0.0.0 auf Port 25 gebunden ist. Der Wizard verweist auf das Dokument "/opt/axigen/share/doc/REMOVE-OTHERS.txt", das eine entsprechende Lösung parat hat.
Schuld ist der laufende sendmail-Daemon. Dieser lässt sich mittels "service sendmail stop" in einer Konsole abschalten. Damit sich der Dienst beim nächsten Mal nicht wieder automatisch aktiviert, sollten Sie diesen via "chkconfig -del sendmail" abschalten. Da Sie diesen Daemon nicht mehr brauchen, können Sie ihn mit dem Befehl "rpm -e sendmail" vom System entfernen. Nun funktioniert auch die Konfiguration der SMTP-Schnittstelle auf dem Standard-Port 25.