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Internet über analoge TV-Frequenzen
21.01.2008

Broadcaster und Telekombetreiber sind dagegen

Die TV-Sender fürchten um die Qualität der Fernseh- sowie der Mobilfunksignale, während die Telekom- und Kabelanbieter in der WSC einen Konkurrenten für ihr Geschäft mit dem Internetzugang sehen. Entsprechend erfreut reagierten die WSC-Kritiker auch, als die FCC im vergangenen Sommer die vorgelegte Hardware als unzureichend einstufte, da die Anforderungen nur im Labor erreicht werden konnten.



"Wir sind nicht gegen eine neue Technologie", wird Dennis Wharton, Executive Vice President der National Association of Broadcasters, von US-Medien zitiert, "wenn man jedoch die schlechten Ergebnisse der ersten Testrunde betrachtet, so ist eine große Portion Skepsis angebracht, ob diese Geräte praktikabel sind und die Ausstrahlung von digitalem TV nicht stören."

Die White Spaces werden auch in Europa zum Thema für die Politik. Bis 2012 wird die EU die Umstellung auf digitales Fernsehen abgeschlossen haben. Die frei werdenden Frequenzen, auch als "Digitale Dividende" bezeichnet, sollen laut Medienkommissarin Viviane Reding ebenfalls für die Verbreitung von Internet genutzt werden. Das geht aus einem Strategiepapier hervor, das im vergangenen November veröffentlicht wurde.



Allerdings haben sich beispielsweise in Skandinavien oder Großbritannien bereits TV-Sender für die freien Frequenzen interessiert gezeigt. Sie planen, darüber HDTV zu senden.

Dieser Beitrag stammt im Original von ChannelPartner.de. Weitere Inhalte zum Thema Internet-technologien finden Sie hinter den folgenden Links:

Internet&Kommunikation bei TecChannel
Mobility&Wireles bei Computerwoche


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