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Was tun bei einem Datencrash?
08.07.2008
Autor: Christian Vilsbeck
Was tun bei einem Datencrash?
Wenn die Festplatte eine Fehlfunktion hat oder der Serverraum einem Wasserrohrbruch zum Opfer gefallen ist, dann ist guter Rat teuer. Eigene Rettungsversuche an den Datenspeichern machen den Schaden oft noch schlimmer. Aber keine Sorge - Hilfe ist unterwegs.

Eine Datenkatastrophe kann jederzeit eintreten, so sehr der IT-Verwalter seine Systeme auch gesichert glaubt. Der Lesekopf der Festplatte kann bei einer Erschütterung das Zeitliche segnen, die Backup-Bänder können von einem brühheißen Kaffee des Admins erstört werden.



Einige Anwender denken sich beim Thema Datensicherung "Backup ist etwas für Feiglinge" und verfahren nach dem Motto "wird schon nichts passieren". Segnet die Festplatte aber dann doch das Zeitliche oder die Daten auf dem USB-Stick oder DVD-Medium sind nicht mehr lesbar, ist das Gejammer groß.

In Verzweiflungstaten versuchen Betroffene dann mit allen möglichen Mitteln und Wege ihre Daten noch zu retten. Sie schrauben die Festplatte auf oder bügeln verknitterte Magnetbänder wieder glatt. Der Schaden verschlimmert sich dabei meist bis zum endgültigen Exitus der Daten. Aber selbst wenn ein Backup existiert, wann haben Sie zuletzt überprüft, ob sich darauf wirklich lesbare Informationen befinden? Böse Überraschungen gibt es hier immer wieder.



Datenrettungslabors haben sich genau auf diese Fälle spezialisiert. Egal ob Headcrash in einer Festplatte oder eine in Kaffee getränkte Diskette, solange die physikalischen Informationen auf dem Medium vorhanden sind, lassen sich die Daten meist retten. Aber Vorsicht: Die Grenzen der Datenrettung sind klar gezogen!


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